Das Konzept von Target Costing unterstellt, dass eine Preisbestimmung durch vorgegebene Kosten und einen kalkulierten Gewinn vom Markt bzw. Käufer nicht akzeptiert wird. Im Target Costing wird daher die Frage bestellt, bzw. untersucht, "was darf ein Produkt kosten?" und nicht "was wird ein Produkt kosten". Mit dieser Ausgangslage (wie ist die Preisbereitschaft des Kunden?) werden die erlaubten Kosten ermittelt, die sich aus der Substraktion des angestrebten Gewinnes vom möglichen, marktfähigen Preis ergeben. Die so ermittelten Kosten bezeichnet man als "target costs", oder auch Zielkosten.
Da sich in der Hotellerie der optimale Preis nur durch eine genaue Analyse der Nachfrage, der Preisbereitschaft unterschiedlicher Marktsegmente, der explodierenden Vertriebskosten und natürlich der notwendigen Kosten ergibt, findet diese Art der Preisfindung als Bestandteil von modernem Revenue Management immer mehr Anhänger.