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HotelFinder von Google

  
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HotelFinder von Google

Der HotelFinder, der seit Herbst 2011 auch für Hotels in Deutschland und Europa funktioniert, soll dem Internetnutzer die Suche nach einem Hotel erleichtern. Google hat dafür die Google-Maps Hotel-Suchfunktion verfeinert und in ein eigenständiges Suchfeature mit Buchungs- und Verfügbarkeitsinformation verwandelt.

Der Google HotelFinder zeigt den aktuellen Preis im Vergleich zum Durchschnittswert an
 
Man kann also sagen, dass Google sich alle Preis der Vergangenheit “merkt” und dem Suchenden anzeigt, ob der aktuelle Preis günstiger oder teurer als der Durchschnittspreis des Hotels ist. Ganz komfortabel mit prozentualer Angabe. Einer ehrlichen, transparenten und ethisch vertretbaren Preisstrategie kommt eine noch größere Bedeutung zu. (bei so manchem Hotel in einer Messestadt ist zumindest zu den Messezeiten hinter dem Preis zu lesen: 397% mehr – aus Sicht des Reputations-Managements keine gute Aussage.)
 
 
Bild: Hotel Finder zu Messezeit in Hannover. Fast 400% Aufschlag sehen nicht gut aus. 
 
 
Wichtig ist:
Die Auflistung der verfügbaren Hotels konzentriert sich auf die Stadtbereiche, die die meisten Gäste anziehen. Randlagen sind hier eindeutig benachteiligt.

Der Google HotelFinder zeigt die offiziellen Sterne an und die Sterne, die sich aus Gästebewertungen ergeben, die ausschließlich über das Google eigene Bewertungstool abgegeben wurden. Leider sind die Bewertungen für die meisten Hotels in Deutschland noch lange nicht repräsentativ.

Die meisten Hotels sind nur über Vertriebspartner, wie Bookings.com, Hotels.com, Expedia.com etc. im HotelFinder buchbar. Die ersten Betreiber von Central Reservation Systems (CRS), wie Trust haben eine "Schnittstelle" realisiert und bieten eine Buchungsalternative zu den IDS (Internet Distributions-Systemen). Best Western International hat als erste Hotelkooperation angekündigt, die Schnittstelle noch im Jahr 2011 zu realisieren.

Der Anbieter, der den Klick des Nutzers auf die Preisangabe erhält, zahlt laut Brancheninformationen 0,2% vom angezeigten Übernachtungswert an Google. Es handelt sich also um eine neue Form der Anzeigenwerbung, die aber deutlich schneller als die klassische Google Werbung aus einem "Besuchenden" einen "Buchenden" machen soll.
 
Der Controller - Tipp zur Vertriebskostenoptimierung:

Auch individuelle Buchungssoftware der Hotellerie (das kann auch Ihr Channel Manager sein) kann mit Google eine "Feed - Lieferung" vereinbaren und dadurch in eine  Form des "pay per Click" Verkaufes einsteigen. Es ist für jeden Betrieb ein Rechenexempel und man hat immer mindestens eine Wahl.
 
Zur Wahl steht in diesem Fall:

1. Gar nicht buchbar sein - gilt für alle, die nicht bei den großen (internationalen) Internet - Plattformen buchbar sind und deren eigene Buchungstechnologie nicht angebunden ist.

2. Das Geschäft über teure Vertriebspartner, wie bookings.com oder andere zu erhalten. Wer hier buchbar ist, kann momentan nicht verhindern, dass das Hotel auch im Google HotelFinder buchbar ist. Die Kosten übernehmen die Betreiber der Buchungsportale und berechnen diese über die normale Provision an das Hotel weiter. Das tun sie sicher auch nur so lange, wie die Kosten, die von Google per Klick berechnet werden, die Erlöse über eine Provision bei Realisierung der Buchung nicht überschreiten.

3. Selbst eine Verbindung zu Google entwickeln und Preis- und Verfügbarkeit aus eigenen Buchungssystemen (WBE, Channel Manager) an Google übergeben und bei Klick, mindestens 0,2% vom angezeigten Zimmerpreis bezahlen. Wenn Sie solche Möglichkeiten nutzen, dann sollte Ihr Marketing - Controlling darauf gut vorbereitet sein und zusätzliche Kennzahlen überwachen. Beispiele sind die Konversionsrate oder die Kosten per Kauf (CPO = Cost per Order).
 
Tipp:
Testen Sie die 3. Alternative und beobachten Sie genau, wie viele Klicks bezahlt werden, bevor es zu einer Buchung kommt. Dafür sind Buchungstechnologien nötig, die Ihnen die Konversionsrate, die Quelle des Besuchers und den Umsatzwert statistisch professionell auswerten.
 
Google HotelFinder selbst ausprobieren. Hier geht es lang.



 
 
 
 
 
 

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